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Ab 771
Ein Sohn stirbt kurz nach dem Vater Þ Karl
(später „der Große“) wird alleiniger Herrscher
® Eroberungen gegen Langobarden, Bayern und
Sachsen Þ Frankenreich wird endgültig zum
Großreich
An noch nicht endgültig gesicherten Grenzen richtet er sogenannte
Schutzzentren mit Wehrbauern ein.
Er verwirklicht seine Ideen: - Christianisierung der
unterworfenen Heiden
Þ
Kaisererhebung in Rom ® begründet
damit die Tradition des abendländischen Kaisertums
Da nur einer seiner Söhne, Ludwig, seinen Vater überlebt erbt
dieser das ganze Reich. Trotz der guten Ausgangsbedingungen beginnt unter seiner
Herrschaft die Auflösung des karolingischen Großreiches, da noch
immer der germanische Rechtsbrauch der Reichsteilung mit dem Gedanken der
Reichseinheit von geistlichen Würdenträgern im Kontrast steht. Ludwig
ändert die Erbfolge zugunsten seiner Söhne aus erster Ehe
® Söhne aus zweiter Ehe fühlen sich
benachteiligt ®erheben sich gegen Vater und
später gegen ihre BrüderÞ
Brüderkriege, die noch weit über Ludwigs Tod (840) andauern
® Zusammengehörigkeitsgefühl der
Bevölkerung schwindet ® Sprachunterschiede
romanisch West ↔ germanisch Ost werden deutlich
® Teilungsverträge
® Beste Voraussetzungen für Ludwig
(später „der Deutsche“): Ihm wurden die gesamten
rechtsrheinischen Gebiete und die linksrheinischen Bistümer Mainz, Speyer
und Worms inklusive ihrer linksrheinischen Besitzungen zugesprochen
® macht Bayern zu seinem Herrschaftszentrum
® lange Regierungszeit
®stützt sich auf in die Politik und
Familie eingebundenen Adelsfamilien ®
Zusammengehörigkeitsgefühl der Ostfranken
Ab 911
Der letzte ostfränkische Karolinger stirbt
® Herzöge übertragen die Herrschaft
nicht an den nächsten, westfränkischen, Verwandten, sondern
wählen einen Nachfolger aus ihren eigenen Reihen: Frankenherzog Konrad
® kann sich nicht durchsetzen
® bestimmt Sachsenherzog Heinrich zum
Nachfolger ® dieser bindet
Königswürde an seine Familie ®
verhindert erneute Reichsteilungen indem er Otto als Nachfolger
festlegt
® Stammesherzöge akzeptieren seine
Entscheidung durch Wahl
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